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Bibbulmun Track Tag 1-3

Sydney in 5 Bildern

Nach einer Nacht in Canberra wo ich nur im Bett gelegen und gegessen habe bin ich mit dem Bus 3 Stunden nach Sydney. Hier habe ich 2 Nächte / 3 Tage Zeit gehabt was ausreichend war. Eine 6 Millionen Stadt ist schon heftig nach sovielen Nächten allein. In Sydney wimmelt es auch von 18 jährigen work&travel Deutschen, sind gefühlt die Hälfte der Touristen.

Ich bin dann Abends nach Perth geflogen wo ich kostenlos bei einem Trail Angel untergekommen bin. Ich wurde sogar gut gefüttert und den nächsten Morgen zum Busbahnhof gefahren. Von hier aus ging es nochmal gut 6 Stunden in den Süden, nach Albany. Die Busfahrt werde ich in den nächsten Wochen mehr oder weniger zurück laufen.

Tag 1

Der Bus ist erst nachmittags um 3 in Albany angekommen. Hier habe ich fix 2 Tage Essen im Supermarkt gekauft, mir einen Döner reingedrückt und einen fürs Abendessen später mitgenommen. Im Visitor Center, wo der Trail offiziell beginnt, werde ich freundlich begrüßt. Eine Frau macht ein paar Fotos, ich trage mich ins Buch ein und 16 Uhr geht’s los…

Das Symbol vom bbt ist eine Schlange, ich geh also davon aus hier viele zu sehen.

Meine Schuhe waren von den Alpen so abgelaufen das ich mir dachte neue Trail neue Schuhe. Man lebt nur einmal und die Füße sind wichtig.

Es geht ein paar km an der Küste lang, im Hintergrund ist Albany wo ich gestartet bin. An dem Baum entsorgen die von Nord nach Süd gehen scheinbar ihre Schuhe am Ende.

Kängurus gibt’s auch noch.

Mega coole Landschaft, komplett anders als in den Alpen.

Mit dem letzten Licht komme ich am ersten offiziellen Zeltplatz an. Auf dem bbt darf man nur auf offiziellen Campingplätzen schlafen, diese sind kostenlos, haben immer eine Hütte und eine Toilette. Top also, jeden Abend sitzen beim Essen!

Man hört vom Zelt aus die Wellen im Meer und die Sterne sind mega klar, ich bin gespannt. Es soll nächste Woche ziemlich heiß werden aber muss ich wohl öfters baden gehen…

Mein Campingplatz heißt Sandpatch und es ist wirklich nur Sand 😅

12,8 km

233m hoch / 115m runter

Tag 2

Die Zeitzone in der ich nun bin ist komisch, es wird um 6 hell und um 6 dunkel, ich muss also 5.30 aufstehen um den Tag zu nutzen. Dafür geht’s zeitig ins Bett.

Die Hütte von gestern.

Es ging ziemlich abwechslungsreich entlang der Küste, manchmal auch durch Wald. Nach 2,5std hab ich den nächsten Campingplatz erreicht. Das ist für manche eine Tagesetappe. Naja kurz was gegessen, Wasser aus dem Regenfass aufgefüllt und weiter geht’s.

Da heute scheinbar Samstag ist war an einem Strand gut was los.

Ich wäre gern baden gegangen aber hier sind giftige Quallen. Kann mich allerdings auch nicht duschen und tagelang salzig sein ist auch doof. Die knapp 10km Strand Wanderung war super anstrengend aber immerhin angenehmer Wind und barfuß laufen tut gut.

Nach einem weiteren Campingplatz habe ich beschlossen noch einer. Diesmal zieht es sich allerdings. Es gibt einige Hügel die anstrengend sind und der sandige Boden ist schwierig.

Die Vegetation ist einzigartig, hier sind viele Tiere, Pflanzen und Bäume die es nur in West Australien gibt.

Da leider niemand vor mir ist habe ich dutzende gigantische Spinnennetze vor mir. Das hat tatsächlich mein Tempo gut gedrosselt weil man permanent aufpassen muss.

Pünktlich zum Sonnenuntergang war ich dann bei meinem Ziel, die Aussicht von dem Tisch beim Abendessen ist der Hammer.

Hier ist dann die Hütte aber ich zelte lieber. Kein Bock auf Viehzeug. Vom Zelt hört man wieder den Ozean, sehr angenehm.

43,2km

821m hoch / 787m runter

Tag 3

Die Nacht war gut, ich bin von um 8 bis 5.30 komplett weg gewesen und früh vor Sonnenaufgang los.

Die Küste ist entspannt, ich komme sehr gut vorwärts. Ich bin nach nicht mal 3 Stunden beim nächsten Campingplatz was theoretisch wieder eine Tagesetappe ist.

Die Vegetation mal wieder der Hammer.

Wenn dann einmal das Eis gebrochen ist, erst hab ich eine Schlange gesehen und binnen 2 Stunden 8 Stück. Die machen sich aber immer direkt aus dem Staub.

Es gibt 2 Möglichkeiten nach Denmark, so heißt die Stadt. Man kann südlich durch relativ ödes, sandiges Flachland gehen oder nördlich zwar auch nicht spannend aber Straße und somit viel schneller.

Da ich Bock auf Stadt habe geh ich Straße und ziehe den Tag komplett ohne Pause durch.

Hier habe ich mir fix was zu Essen geholt und dann zum Hostel um die Ecke.

Gegen 15 Uhr bin ich in einem Hostel wo ich mein eigenes Zimmer für 35€ bekomme!

Ich habe nur kurz mein Zeug im Waschbecken gewaschen, Essen gekauft und morgen geht es weiter Richtung nächster Ort.

32km

552m hoch / 716m runter

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